doing cool stuff with cars and electronics

Letztes

Bild

Das mobile Elektroniklabor ist einsatzbereit

Team14

Als selbsttändiger Hardwareentwickler bin ich Mitglied von

Logo_big

Weitere Infos und Kontaktdaten findet man unter Team14

Bei dieser Seite handelt es sich um meinen privaten Blog, in dem ich auch weiterhin interessante Artikel über Elektronik, Reisen, Geländewagen und den ganzen Rest posten werde.

 

Warum kein VW Bus (T6)?

Weil ich immer gefragt werde, warum ich keinen VW Bus „wie alle anderen“ fahre, will ich es hier mal kurz erklären:
Ich rechne hier als Unternehmer, also alle Preise ohne USt (MwSt) und zum besseren Vergleich als Listenpreise und gerundet. Isuzu macht vor allem bei Unternehmern nochmals deutlich bessere Preise, wie es bei VW aussieht weiß ich nicht, da ich mich dafür nie ernsthaft interessiert habe.
Ich habe keine allzu hohen Ansprüche an mein Auto, aber Klimaanlage ist schon praktisch und vor allem für den Hängerbetrieb bevorzuge ich ein Automatikgetriebe. Es muss in erster Linie robust, praktisch, unkompliziert und zuverlässig sein.
Der D-Max SpaceCab Custom (Modell 2016) Automatik hat neu 28.100€ gekostet. Mit 120kW, Klimaanlage, Alufelgen, elektrischen Fensterhebern, elektrischen Außenspiegeln, Radio und Tempomat. Inzwischen gibt es ein neues Modell und eine Preissteigerung, der SpaceCab LS Automatik liegt jetzt bei 32.500€. Dafür ist jetzt aber eine echte Differentialsperre, Sitzheizung, Einparkhilfe, Bergabfahrhilfe und eine adaptiver Tempomat dabei. Dazu 5 Jahre Garantie. Für 1700€ weniger gibts die Basisvariante ohne Alufelgen, Differentialsperre, Sitzheizung und Einparkhilfe. Also eher uninteressant. Und um sehr heftige 6.700€ mehr bekommt man viel Bling Bling, einen großen Bildschirm, Klimaautomatik, Leder (Echt, nicht „veganes“ PVC „Leder“) und LED Scheinwerfer. Muss nicht unbedingt sein.
Bei der Farbe nehmen wir weiß, weil Firmenfarbe. Als Zubehör gibt es einen sehr hochwertigen 4mm Alu Unterfahrschutz von Rival um 800€ und 4 AT Reifen (General Grabber AT3) um 600€ sowie einstellbare Stoßdämpfer um 700€ mit Einbau oder alternativ ein feines Old Man Emu Komplettfahrwerk um 2000€ all Incl.. Das macht dann knapp 36.000€ plus USt. Darauf dann die komplett gedämmte Leerkabine mit 3 Fenstern und Dachluke um 12.000€.

Kommen wir zum VW Bus. Am ehesten vergleichbar wäre der 4-Motion Kastenwagen mit langem Radstand und 110kW. Mit ein paar wenigen notwendigen Extras wie Klimaanlage, Seitenairbags, Adaptiven Tempomat, Einparkhilfe und Sperrdifferenzial und Garantieverlängerung (sehr empfehlenswert wie ich gehört habe…) sind wir dann bei etwa 46.200€. Ohne echte Wandlerautomatik, sondern nur mit dem manchmal problematischen Doppelkupplungsgetriebe.
Wenn man bei Seikel 4.200€ bezahlt bekommt man ein nettes Komplettpaket aus Höherlegung, Schutzplatten, geeigneteren Reifen und Schwellerleisten eingebaut.
Bei beiden Lösungen sind wir damit also bei knapp 50.000€ in neu, beim Isuzu eher weniger, beim VW eher mehr. Der VW Bus ist dann aber innen noch komplett nackt, nicht isoliert und unverkleidet. Und ich kann aus meiner Erfahrung mit 2 Kastenwagenausbauten sagen, dass es erheblich aufwändiger ist, in einen zerklüfteten und sich nach oben stark verjüngenden Bus eine vernünftige Inneneinrichtung zu bauen als in der ziemlich geraden Aufsetzkabine auf dem Pickup. Der D-Max hat zudem ein echtes Automatikgetriebe mit all seinen Vorteilen und ein schaltbare Untersetzung. Was annähernd vergleichbares gibt es beim VW Bus nur in Form eines Getriebeumbaus um 5.500€, dann aber auch nur mit Schaltgetriebe. Die Geländetauglichkeit will ich nicht direkt vergleichen, der stabile Leiterrahmen beim Pickup gibt mir aber ein wesentlich besseres Gefühl im harten Einsatz und mit schwerem Hänger.
Ein weiterer Vorteil: Die Kabine kann man auch in Zukunft auf ein anderes Fahrzeug aufsetzen.
Daher sehe ich für mich wirklich überhaupt keinen Grund, „wie alle anderen“ einen VW Bus zu fahren.
Der D-Max hat jetzt übrigens knapp 120.000km unter teils harten Bedingungen hinter sich und läuft immer noch ohne Probleme oder gar außerplanmäßige Werkstattaufenthalte. Da habe ich schon ganz andere Geschichten von deutschen „Markenprodukten“ erlebt und gehört.

Eine Kabine für den D-Max

Eigentlich für den Campingeinsatz vorgesehene Absetzkabinen für Pickups gibt es viele. Also müssen wir die Auswahl einschränken. Gesucht wird eine leichte, möglichst kompakte Kabine, die ohne größere Umbauarbeiten oder gar einer Auflastung auf den D-Max passt. Den Rest der Seite lesen »

Ein neues Projekt: Mobiles Elektroniklabor

Der Wunsch nach einem gut ausgestatteten, mobilen Elektroniklabor entstand schon öfters nach Einsätzen mit in Koffern und Kisten auf der Ladefläche verstauten Equipment und provisorischer Verkabelung. Schlechtwegetauglichkeit und Einsetzbarkeit bei nasser, kalter Witterung sind wichtige Kriterien. Den Rest der Seite lesen »

Halbleiterhersteller

Nach inzwischen über 15 Jahren und unzähligen Entwicklungen, die auf allen Kontinenten erfolgreich eingesetzt werden, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen, bekannten und auch etwas unbekannteren Halbleiterhersteller zu teilen. Den Rest der Seite lesen »

Was man beim aufräumen nicht alles so findet:

zigbee

Selbstgeätzte ZigBit Breakoutboards mit von Hand gesetzten Durchkontaktierungsnieten. Das erstaunliche: Die Module funktionieren auch nach 10 Jahren im Schrank noch und bauen eine Verbindung auf. Aber Zigbee ist ja (glücklicherweise?) beinahe ausgestorben, also verschwinden die Dinger wieder in meiner Sammlung.

When people ask you what happened here:

Winter

Tell them the North remembers. Tell them winter came.

Offroad

2017-10-01 16.14.28

Den Rest der Seite lesen »

Bild

Hodor? Hodor!

Hodor

Kabelabzweigungen

Manchmal möchte man ein Kabel abzweigen. Natürlich kann man hierfür spezielle Abzweiger („Stromdiebe“) verwenden, aber wenn die Lösung ein paar Jahre halten soll oder der Platz begrenzt ist, sollta man das vermeiden. Eine saubere, mehrfach bewährte Methode will ich hier kurz zeigen. Den Rest der Seite lesen »