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Das war die Abenteuer-Allrad 2014 – Teil 2: die Campingarea

Doch die Messe selber macht maximal die Hälfte der Faszination aus: die Action findet am Campinggelände statt, wo sich aus (mindestens) ganz Europa Allradfreunde versammeln um ihre gepflegten (oder geschundenen) Lieblinge gegenseitig zu bewundern und weitere Ideen zu sammeln.

Wie immer gilt: Wer sein Fahrzeug nur auf dem Campinggelände der „Abenteuer & Allrad“ herzeigen will und nicht im Internet, möge sich bitte melden.

Beginnen wir den kleinen Rundgang mit einem interessanten Pickupaufbau. Hier aber mit einem sehr ungewöhnlichen Aufbau mit Außenstauraum direkt hinter der Fahrerkabine für schwere und dreckige Ausrüstung und einem Klappdach mit festen Wänden.

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Keine Invasion der Österreicher sondern ganz einfach einen vom Bundesheer ausgemusterter Steyr 12M18 kann man hier bewundern. Ist auch auf dem Messegelände auffallend oft vertreten und scheint sich als Alternative zu den bislang üblichen Mercedes- und MAN-Fahrgestellen für die „etwas“ größere Wohnkabine zu etablieren. Für die Reise in Krisengebiete empfiehlt sich ev. eine etwas freundlichere Lackierung, da auf Fahrzeuge in Militärbemalung zuerst geschossen wird.camping_2

Sehr interessant ist die mit dem alten Iveco Daily 4×4 eng verwante Militär / Behördenversion 40.10WM, hier zivilisiert und mit einem passenden Wohnaufbau.camping_3

Nicht direkt ein Wohnmobil, aber vor allem mit den größeren Reifen einfach wunderschön und klassisch: Der große Toyota Landcruiser HDJ 80.camping_4

Allgegenwärtig, wenn auch zahlenmäßig knapp den ähnlich ausgestatteten Landrover Defendern unterlegen: Das „Buschtaxi“ HZJ 78, hier in ungewöhnlichem Blau, aber mit dem üblichen Klappdach und der „Flightcase“ Inneneinrichtung.camping_6

Bei dieser Konstruktion beachte man den demontierbaren Kamin für den eingebauten Holzofen.camping_7

Wenn man sein Geld lieber in Reisen als in Ausbauten inverstiert, reicht für den Anfang auch ein Dachzelt. Das gibt es in verschiedenen Ausführunge von recht preiswert (700€) bis teuer (4000€), mit Ausreißern nach oben und unten.
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Von seinen Nachbarn kann man sich dann immer noch mit einer individuelleren Farbgebung abheben.camping_13

Freunde amerikanischer Lösungen kommen hier auf ihre Kosten. Die großen Ölkonzerne übrigens auch.camping_9

Eine potenziell sehr interessantes Basisfahrzeug wäre der Bucher BU 200 4×4. Sehr kompakt, wirkt extrem robust und wartungsfreundlich, aber mit 95km/h Höchstgeschwindigkeit und dem Nahverkehrsfahrerhaus eben nicht wirklich langstreckentauglich.camping_10

In einer ähnlichen Geschwindigkeitsklasse, aber mit zugegebenermaßen deutlich mehr Stil ist man in einem alten Unimog unterwegs. Die Dachterasse verhindert, das man beim Essen selbst Opfer hungriger Raubtiere wird. Oder so ähnlich.camping_14

Prinzipiell wunderschön (und überteuert) ist der italienische Bremach T-Rex. Bei näherer Betrachtung fällt bei diesem Exemplar auf, dass zwar die Farbgebung der Wohnkabine perfekt passt, nicht aber der Radausschnitt.camping_15

Ein ähnliches Konzept: Der Mitsubishi Fuso FG 4×4. Leider in Europa überhaupt nicht verbreitet. Etwas asozial ist das blockieren der vor allem in diesem Jahr knappen Campingwiese mittels Abschleppseil.camping_16

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Weitere Teile dieses Artikels:

Das war die Abenteuer-Allrad 2014 – Teil 1: die Messefahrzeuge
Das war die Abenteuer-Allrad 2014 – Teil 3: Details

P.S.: Auch hier gilt: Wer nicht  möchte, dass er bzw. sein Fahrzeug an dieser Stelle aufscheint, bitte einfach Kontakt mit uns aufnehmen und wir entfernen das entsprechende Bild.

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