doing cool stuff with cars and electronics

Ein neues Projekt: Mobiles Elektroniklabor

Der Wunsch nach einem gut ausgestatteten, mobilen Elektroniklabor entstand schon öfters nach Einsätzen mit in Koffern und Kisten auf der Ladefläche verstauten Equipment und provisorischer Verkabelung. Schlechtwegetauglichkeit und Einsetzbarkeit bei nasser, kalter Witterung sind wichtige Kriterien.

Die folgenden Überlegungen sind nicht unbedingt vollständig und nur meine persönliche Meinung:

Die klassische Lösung für meine Aufgabenstellung ist natürlich ein Kastenwagen mit Allradantrieb. Weit verbreitet ist der VW T4/5/6 Synchro (bzw. 4Motion). Leider sehr teuer und mit einer Qualität und Zuverlässigkeit, die meiner Meinung nach in keinster Weise zum Preis passt. Zudem ist das Fahrzeug innen nicht unbedingt geräumig genug und sehr beliebte Diebesbeute. Dafür gibt es aber eine Unmenge an Informationen und Zubehörprodukten im Internet.

Eine Nummer größer wäre der VW Crafter / MAN TGE. Der Allradaufpreis ist erstaunlich gering, der Gesamtpreis jedoch nicht wirklich und nach schlechten Erfahrungen mit dem Vorgängermodell (hatte quasi seinen eigenen reservierten Stellplatz in der Werkstatt) ist das Kapitel VW eigentlich für mich erledigt. Das Steuergerät für die Haldexkupplung ist zudem an der denkbar schlechtesten Stelle verbaut, was nicht unbedingt Vertrauen schafft. Wichtige Offroadupgrades (Unterfahrschutz, Fahrwerksverbesserungen) sind zudem unglaublich teuer.

Den Mercedes-Benz Sprinter gibt es auch mit Allrad ab Werk, aber nur als sehr „straßenoptimierte“ Variante. Ernsthaftere Geschichten sind teuer.

Ein Exot, der nicht vergessen werden darf, wäre der Transit 4×4, der mir auch mit einem fordtypisch absurd anmutenden Rabatt angeboten wurde. Für den kleineren Transit Custom gibt es einen interessanten Allradumbau und weitere Umbauten einer deutschen Firma.

Auch diverse Fiat / Citroen / Renault / Peugeot / Opel / Nissan / Toyota Kastenwägen werden mit mehr oder weniger Segen vom Hersteller von Anbietern aus dem deutschsprachigen Raum oder Frankreich nachträglich mit einem Allradantrieb versehen.

Mit den Umbauten kann ich mich aber nicht wirklich anfreunden. Zum einen fallen zusätzliche Kosten im fünfstelligen Bereich an und die Antriebe werden prinzipbedingt nachträglich angepasst, wobei zwangsläufig Kompromisse wie etwa extreme Höherlegungen der Vorderachse, um Platz für das Frontdifferenzial zu schaffen, eingegangen werden. Den Kleinseriencharakter erkennt man zudem fast immer deutlich. Fast allen Kastenwägen gemeinsam ist die fehlende oder nur sehr kurze Untersetzung, was zusammen mit den oft notwendigen größeren Reifendurchmessern zu einer sehr hohen minimalen Kriechgeschwindigkeit führt. Eine echte Wandlerautomatik (kein Doppelkupplungsgetrtiebe!) kann das etwas kompensieren, ist aber gerade bei der Allradversion nicht bei allen bestellbar.

Zudem sind die Kastenwägen meiner Erfahrung nach nicht wirklich robust, sondern für ein Leben auf asphaltierten europäischen Straßen ausgelegt. Einsätze abseits davon führen früher oder später zu Schäden und übermäßigem Verschleiß.

Was folgt also aus diesen Überlegungen?
Ein sehr robustes und zuverlässiges Fahrzeug mit Allradantrieb, Untersetzung und (echter!) Wandlerautomatik steht bereits vor der Tür: Der Isuzu D-Max bekommt also eine Absetzkabine.

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