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Warum kein VW Bus (T6)?

Weil ich immer gefragt werde, warum ich keinen VW Bus „wie alle anderen“ fahre, will ich es hier mal kurz erklären:
Ich rechne hier als Unternehmer, also alle Preise ohne USt (MwSt) und zum besseren Vergleich als Listenpreise und gerundet. Isuzu macht vor allem bei Unternehmern nochmals deutlich bessere Preise, wie es bei VW aussieht weiß ich nicht, da ich mich dafür nie ernsthaft interessiert habe.
Ich habe keine allzu hohen Ansprüche an mein Auto, aber Klimaanlage ist schon praktisch und vor allem für den Hängerbetrieb bevorzuge ich ein Automatikgetriebe. Es muss in erster Linie robust, praktisch, unkompliziert und zuverlässig sein.
Der D-Max SpaceCab Custom (Modell 2016) Automatik hat neu 28.100€ gekostet. Mit 120kW, Klimaanlage, Alufelgen, elektrischen Fensterhebern, elektrischen Außenspiegeln, Radio und Tempomat. Inzwischen gibt es ein neues Modell und eine Preissteigerung, der SpaceCab LS Automatik liegt jetzt bei 32.500€. Dafür ist jetzt aber eine echte Differentialsperre, Sitzheizung, Einparkhilfe, Bergabfahrhilfe und eine adaptiver Tempomat dabei. Dazu 5 Jahre Garantie. Für 1700€ weniger gibts die Basisvariante ohne Alufelgen, Differentialsperre, Sitzheizung und Einparkhilfe. Also eher uninteressant. Und um sehr heftige 6.700€ mehr bekommt man viel Bling Bling, einen großen Bildschirm, Klimaautomatik, Leder (Echt, nicht „veganes“ PVC „Leder“) und LED Scheinwerfer. Muss nicht unbedingt sein.
Bei der Farbe nehmen wir weiß, weil Firmenfarbe. Als Zubehör gibt es einen sehr hochwertigen 4mm Alu Unterfahrschutz von Rival um 800€ und 4 AT Reifen (General Grabber AT3) um 600€ sowie einstellbare Stoßdämpfer um 700€ mit Einbau oder alternativ ein feines Old Man Emu Komplettfahrwerk um 2000€ all Incl.. Das macht dann knapp 36.000€ plus USt. Darauf dann die komplett gedämmte Leerkabine mit 3 Fenstern und Dachluke um 12.000€.

Kommen wir zum VW Bus. Am ehesten vergleichbar wäre der 4-Motion Kastenwagen mit langem Radstand und 110kW. Mit ein paar wenigen notwendigen Extras wie Klimaanlage, Seitenairbags, Adaptiven Tempomat, Einparkhilfe und Sperrdifferenzial und Garantieverlängerung (sehr empfehlenswert wie ich gehört habe…) sind wir dann bei etwa 46.200€. Ohne echte Wandlerautomatik, sondern nur mit dem manchmal problematischen Doppelkupplungsgetriebe.
Wenn man bei Seikel 4.200€ bezahlt bekommt man ein nettes Komplettpaket aus Höherlegung, Schutzplatten, geeigneteren Reifen und Schwellerleisten eingebaut.
Bei beiden Lösungen sind wir damit also bei knapp 50.000€ in neu, beim Isuzu eher weniger, beim VW eher mehr. Der VW Bus ist dann aber innen noch komplett nackt, nicht isoliert und unverkleidet. Und ich kann aus meiner Erfahrung mit 2 Kastenwagenausbauten sagen, dass es erheblich aufwändiger ist, in einen zerklüfteten und sich nach oben stark verjüngenden Bus eine vernünftige Inneneinrichtung zu bauen als in der ziemlich geraden Aufsetzkabine auf dem Pickup. Der D-Max hat zudem ein echtes Automatikgetriebe mit all seinen Vorteilen und ein schaltbare Untersetzung. Was annähernd vergleichbares gibt es beim VW Bus nur in Form eines Getriebeumbaus um 5.500€, dann aber auch nur mit Schaltgetriebe. Die Geländetauglichkeit will ich nicht direkt vergleichen, der stabile Leiterrahmen beim Pickup gibt mir aber ein wesentlich besseres Gefühl im harten Einsatz und mit schwerem Hänger.
Ein weiterer Vorteil: Die Kabine kann man auch in Zukunft auf ein anderes Fahrzeug aufsetzen.
Daher sehe ich für mich wirklich überhaupt keinen Grund, „wie alle anderen“ einen VW Bus zu fahren.
Der D-Max hat jetzt übrigens knapp 120.000km unter teils harten Bedingungen hinter sich und läuft immer noch ohne Probleme oder gar außerplanmäßige Werkstattaufenthalte. Da habe ich schon ganz andere Geschichten von deutschen „Markenprodukten“ erlebt und gehört.


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Das mobile Elektroniklabor ist einsatzbereit


Eine Kabine für den D-Max

Eigentlich für den Campingeinsatz vorgesehene Absetzkabinen für Pickups gibt es viele. Also müssen wir die Auswahl einschränken. Gesucht wird eine leichte, möglichst kompakte Kabine, die ohne größere Umbauarbeiten oder gar einer Auflastung auf den D-Max passt. (mehr …)


Ein neues Projekt: Mobiles Elektroniklabor

Der Wunsch nach einem gut ausgestatteten, mobilen Elektroniklabor entstand schon öfters nach Einsätzen mit in Koffern und Kisten auf der Ladefläche verstauten Equipment und provisorischer Verkabelung. Schlechtwegetauglichkeit und Einsetzbarkeit bei nasser, kalter Witterung sind wichtige Kriterien. (mehr …)


Halbleiterhersteller

Nach inzwischen über 15 Jahren und unzähligen Entwicklungen, die auf allen Kontinenten erfolgreich eingesetzt werden, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen, bekannten und auch etwas unbekannteren Halbleiterhersteller zu teilen. (mehr …)


Was man beim aufräumen nicht alles so findet:

zigbee

Selbstgeätzte ZigBit Breakoutboards mit von Hand gesetzten Durchkontaktierungsnieten. Das erstaunliche: Die Module funktionieren auch nach 10 Jahren im Schrank noch und bauen eine Verbindung auf. Aber Zigbee ist ja (glücklicherweise?) beinahe ausgestorben, also verschwinden die Dinger wieder in meiner Sammlung.


When people ask you what happened here:

Winter

Tell them the North remembers. Tell them winter came.


Offroad

2017-10-01 16.14.28

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Hodor? Hodor!

Hodor


Kabelabzweigungen

Manchmal möchte man ein Kabel abzweigen. Natürlich kann man hierfür spezielle Abzweiger („Stromdiebe“) verwenden, aber wenn die Lösung ein paar Jahre halten soll oder der Platz begrenzt ist, sollta man das vermeiden. Eine saubere, mehrfach bewährte Methode will ich hier kurz zeigen. (mehr …)


Abenteuer Allrad 2017

Die allseits beliebte Abenteuer & Allrad 2017 wurde natürlich wieder duch meine Anwesenheit geehrt.Uebersicht

Und was gab es dort alles interessantes zu sehen? (mehr …)


Thermokamera

Hund

Eine Thermokamera ist nicht nur extrem praktisch, um den Haushund beim herumliegen zu beobachten, sondern vor allem unentbehrlich in der  Elektronikentwicklung. (mehr …)


Team14

Als selbsttändiger Hardwareentwickler bin ich Mitglied von

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Weitere Infos und Kontaktdaten findet man unter Team14

Bei dieser Seite handelt es sich um meinen privaten Blog, in dem ich auch weiterhin interessante Artikel über Elektronik, Reisen, Geländewagen und den ganzen Rest posten werde.

 


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Elektronik….

APM


Dachzelt

Damit man auf Reisen auch gut schlafen kann, habe ich ein James Baroud Evasion Evolution Dachzelt auf die Ladeflächenabdeckung montiert.

Dachzelt1


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Coming Soon…

top1


Meine Kritikpunkte am D-Max

WhatIsLoveAuch wenn ich mein Auto sorgfältig ausgewählt habe und immer noch sehr zufrieden damit bin, gibt es aus meiner Sicht doch einige Kritikpunkte am Isuzu D-Max:

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Aufbruchstimmung…

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Am schönsten ist es zu Hause

tribulaun


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And Now for Something Completely Different

rocky


Warum liegt hier überhaupt Schnee rum?

schnee
ASC (Stabilitätskontrolle) und TCS (Traktionskontrolle) funktionieren beim D-Max übrigens hervorragend und müssen deaktiviert werden, wenn man Spaß haben will.


Prototyp Fahrzeugelektronik

prototyp

  • 2 parallelgeschaltete OPTIMA BT DC 5.5 Deep-Cycle Spiralzellenbatterien
  • CTEK D250S Dual & SMARTPASS für bis zu 100A Ladestrom währen der Fahrt (sehr optimistisch…) und MPPT Eingang für Solarzellen (~200W)
  • CTEK MXS 25 Ladegerät mit 25A Spitzenleistung und Temperaturfühler (ist leider nicht selbstverständlich)
  • 1,8kW Sinuswechselrichter
  • Netzvorrangschaltung
  • Diverse Sicherungen und eine Menge 54mm², 42mm², 22mm² und 14mm² Kabel
  • Kabelbinder und Ducttape. Kabelkanäle folgen später. Ist ja nur der Prototyp…

Wie erkenne ich eine gute Elektronikfirma?

Es ist nicht ganz einfach, eine seriöse Elektronikfirma zu finden, der man gerne Aufträge gibt und/oder bei der man auch gerne arbeiten würde. Diese Anforderungen sind kein Widerspruch, denn eine Firma, die für ihre Entwickler ein angenehmer Arbeitsplatz ist, wird auch tendenziell die besseren Produkte liefern.

Es gibt aber ein paar Details, mit denen man recht zuverlässig die Spreu vom Weizen trennen kann: (mehr …)


Neues Spielzeug – Rohde & Schwarz RTH1004

Das RTH1004 wird als Handheld Oszilloskop mit der Leistung eines Laborgerätes beworben. Und von der Samplingrate und Bandbreite her kann es durchaus mit den weit verbreiteten Mittelklassegeräten (Agilent/Keysight 3000 X Serie, Tektronix MDO3000, LeCroy Wavesurfer 3000 oder, preiswerter aber nicht unbedingt viel schlechter, die Rigol DS4000 Baureihe) in derselben Preisklasse (ca. 5000€, je nach Angebot und Ausstattung)  mithalten. Nur die Waveform Acquisition Rate ist merkbar geringer (Laborgeräte schaffen deutlich mehr als 50.000 Updates/s) und es hat keinen zuschaltbaren 50Ohm Abschlusswiderstand. Selbstkonfigurierende Tastköpfe fehlen ebenfalls.

Dafür aber ist es portabel, hat ein IP51 Gehäuse und vor allem vier zum Gerät und voneinander galvanisch getrennte Kanäle. Und ein wechselbarer Akku für ein paar Stunden netzunabhängigen Betrieb ist auch noch eingebaut.

rth1004

Und was kann man damit machen? Z.B. Sich mit einem Kanal die Netzspannung ansehen und mit einem anderen Kanal das Signal des Nulldurchgangsdetektors am Mikrocontroller auf der isolierten Seite beobachten, ohne sich Gedanken um unterschiedliche Potenziale und durch die Messung überbrückte Isolationsbarrieren machen zu müssen.

Natürlich ist kein Platz für getrennte Bedienelemente für jeden Kanal, die Bedienung ist aber wirklich gelungen und alle wesentlichen Funktionen sind schnell erreichbar.

Die mitgelieferten Tastköpfe fühlen sich hochwertig an, durch die benötigte Isolierung sind sie aber etwas unhandlicher als die meiner Meinung nach sehr gelungenen Agilent/Keysight Tastköpfe. Für problematisch halte ich den extrem langen Anschluss der Masseklemme an den Tastköpfen. Damit fängt man sich sehr leicht unerwünschte Störungen ein. Einen kürzeren Anschluss zum auswechseln habe ich leider nicht gefunden.

Ganz wichtig: Da alle Kanäle untereinander und vom restlichen Gerät galvanisch getrennt sind, braucht jeder Kanal auch einen eigenen Masseanschluss, sonst sieht man gar nichts.masseschleife

In meinen Augen inakzeptabel ist das Fehlen einer FFT Funktion. Die soll erst irgendwann bei einem Firmwareupdate nachgereicht werden. Garantieren kann das aber niemand.

Fazit: Das Rohde & Schwarz RTH1004 kann sowohl am Schreibtisch ein „herkömmliches“ Oszilloskop ersetzen und ist zudem extrem praktisch, wenn man mal nach draußen muss. Entgegen landläufiger Meinung kann das bei uns Entwicklern durchaus mal vorkommen…

Einige kleinere Unzulänglichkeiten (ja, der Bildschirm spiegelt nicht nur auf dem Foto…) kann man dafür durchaus akzeptieren, vor allem weil das Gerät auch preislich im Bereich von Laborgeräten mit ähnlichen Leistungsdaten liegt. Als zusätzlichen Bonus im Alltagsbetrieb sehe ich den geringen Platzbedarf auf dem Schreibtisch (da bleibt mehr Platz für Zettel) und vor allem den fehlenden Lüfter.